Wer nie vom Weg abkommt, der bleibt auf der Strecke!

Manch­mal lohnt es sich von ein­ge­tre­te­nen Pfa­den abzu­wei­chen, um das Leben aus einem ganz ande­ren Blick­win­kel zu betrach­ten. Viel zu häu­fig sta­gnie­ren wir, weil wir im immer glei­chen Trott ste­cken und das Leben immer aus der glei­chen Per­spek­ti­ve betrach­ten. Wis­sen Sie, was die größ­te Ent­de­ckung der Mond­fahrt war? Die Schön­heit der Erde! Die Astro­nau­ten konn­ten sich nicht satt sehen am blau­en Pla­ne­ten und die Bil­der, die sie aus dem Welt­all von der Erde schos­sen, fas­zi­nier­ten die Mensch­heit. Noch jah­re­lang waren die­se Bil­der die meist­ver­kauf­ten Pos­ter über­haupt. Vie­le der Astro­nau­ten enga­gier­ten sich anschlie­ßend im Umwelt­schutz, um die Schön­heit der Erde zu erhal­ten. Sie muss­ten also erst zum Mond flie­gen, um die Erde zu entdecken.

Rei­sen bil­det bekannt­lich. Beson­ders Rei­sen in ärme­re Län­der. Für mich per­sön­lich ist es immer wie­der ver­blüf­fend, wie glück­lich arme Men­schen sein kön­nen. – Die noch nichts ver­mis­sen, sprich die noch kei­nen Wohl­stand ken­nen gelernt haben. Sel­ten sah ich glück­li­che­re Men­schen als in Mau­re­ta­ni­en, in einem der ärms­ten Län­dern der Welt. So para­dox es klingt: Wohl­stand und Wohl­be­fin­den sind zwei völ­lig ver­schie­de­ne paar Schu­he. Es gibt mehr glück­li­che arme als rei­che Men­schen. Unglück­lich wird man erst, wenn man sich ver­meint­lich Rei­che­ren ver­gleicht. Umge­kehr­tes ver­glei­chen kann dage­gen heil­sam sein. Vie­len Men­schen die hil­fe­su­chend nach Lour­des rei­sen, geht es nur des­halb bes­ser, weil Sie sehen: ande­ren geht es noch viel schlechter.

Per­spek­ti­ven­wech­sel lohnt sich auch im täg­li­chen Leben. Ein­stein sag­te: „Man kann Pro­ble­me nicht mit den glei­chen Denk­struk­tu­ren lösen, durch die sie ent­stan­den sind.“ Wer im Trott ver­harrt, tritt auf der Stel­le. Auch medi­zi­nisch lohnt es sich, ein­mal den Blick­win­kel zu wech­seln. Las­sen Sie Ihr Blut doch ein­mal nicht nur auf Risi­kower­te wie Cho­le­ste­rin, Tri­gly­ce­ri­de und Harn­säu­re unter­su­chen. Natür­lich sind die auch wich­tig. Min­des­tens eben­so wich­tig sind aber die Leis­tungs­pa­ra­me­ter wie Gesamt-Eiweiß, gehirn­ak­ti­ve Ami­no­säu­ren, Stress- und Leis­tungs­hor­mo­ne, Zink, Selen und Magne­si­um in Ihrem Blut. Wer die­se Wer­te opti­miert, kann sei­ne Arbeits­ef­fek­ti­vi­tät noch effek­ti­ver stei­gern als durch den Besuch von 10 Semi­na­ren. Bei einem hohen Magne­si­um­spie­gel im Blut bei­spiels­wei­se haben Sie dop­pelt so vie­le Kraft­wer­ke (Mitoch­dri­en) in den Mus­kel­zel­len wie bei einem tie­fen Spie­gel. Die her­kömm­li­che Medi­zin schaut auf die Krank­heit, sel­ten auf die Gesund­heit. Wenn mei­ne neu­en Pati­en­ten Blut­wer­te von frü­he­ren Unter­su­chun­gen mit­brin­gen, suche ich die­se Leis­tungs­wer­te immer vergebens.

War­um dopen Sport­ler? Weil es wirkt! Der Leis­tungs­zu­wachs, der durch das uner­laub­te Doping gewon­nen wird, ist durch Trai­ning nicht zu erzie­len. Ille­ga­les Doping liegt uns natür­lich fern. Es gibt jedoch eine sanf­te und lega­le Vari­an­te. Wer als Sport­ler ana­bo­le Hor­mo­ne spritzt, macht sich straf­bar. Die kör­per­ei­ge­ne Pro­duk­ti­on ist aber erlaubt. Und die kann man opti­mie­ren. Hor­mon bil­den ist wie Kuchen backen. Man braucht Zuta­ten. Eiweiß und Zink opti­mie­ren bekannt­lich die Hor­mon­pro­duk­ti­on. Eisen, Eiweiß, Vit­amin-B-Kom­plex und Fol­säu­re ver­bes­sern die Pro­duk­ti­on vom Hämo­glo­bin. Die­ser Sauer­stoff­trans­por­teur steht wie kein zwei­ter Wert für Höchst­leis­tung im Sport. Und was den Sport­lern gut tut, wird auch der geis­ti­gen Eli­te nicht scha­den. Denn nicht nur der Mus­kel, auch das Gehirn freut sich über mehr Sauer­stoff. Erfah­rungs­ge­mäß düm­peln die Leis­tungs­wer­te der Kopf­ar­bei­ter im unte­ren Mit­tel­feld. Das ist zwar nicht krank – aber so rich­tig gesund ist das auch nicht.

Wer viel Sport macht, viel schwitzt, viel Stress hat oder häu­fi­ger Alko­hol trinkt, hat in der Regel einen tie­fen Magne­si­um­wert. Frau­en die Kin­der bekom­men und gestillt haben, schaf­fen es mit der heu­ti­gen Kalo­ri­en­men­ge kaum noch, die ver­lo­re­nen Ami­no­säu­ren (Eiweiß­bau­stei­ne) wie­der auf­zu­fül­len. Der Kalo­rien­be­darf hat sich in den letz­ten 100 Jah­ren näm­lich mehr als hal­biert. Frü­her haben die Men­schen mehr als 4000- 6000 Kilo­ka­lo­rien täg­lich ver­putzt. Und das Arme-Leu­te-Essen wie Pell­kar­tof­feln mit Quark, Ber­ge von Boh­nen und Lin­sen war eiweiß- und vital­stoff­rei­cher als wir glauben.

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Dr. med. Spitzbart

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Facharzt für präventive und orthomolekulare Medizin

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Dr. Spitzbart ist spezialisiert auf präventive und orthomolekulare Medizin und leitet die erste Praxis in Österreich für Gesunde.

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