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Dr. Spitzbart ist heute spezialisiert auf präventive und orthomolekulare Medizin und leitet die erste Praxis Österreich für Gesunde.

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Wer nie vom Weg abkommt, der bleibt auf der Strecke!

Manchmal lohnt es sich von eingetretenen Pfaden abzuweichen, um das Leben aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten. Viel zu häufig stagnieren wir, weil wir im immer gleichen Trott stecken und das Leben immer aus der gleichen Perspektive betrachten. Wissen Sie, was die größte Entdeckung der Mondfahrt war? Die Schönheit der Erde! Die Astronauten konnten sich nicht satt sehen am blauen Planeten und die Bilder, die sie aus dem Weltall von der Erde schossen, faszinierten die Menschheit. Noch jahrelang waren diese Bilder die meistverkauften Poster überhaupt. Viele der Astronauten engagierten sich anschließend im Umweltschutz, um die Schönheit der Erde zu erhalten. Sie mussten also erst zum Mond fliegen, um die Erde zu entdecken.

Reisen bildet bekanntlich. Besonders Reisen in ärmere Länder. Für mich persönlich ist es immer wieder verblüffend, wie glücklich arme Menschen sein können. – Die noch nichts vermissen, sprich die noch keinen Wohlstand kennen gelernt haben. Selten sah ich glücklichere Menschen als in Mauretanien, in einem der ärmsten Ländern der Welt. So paradox es klingt: Wohlstand und Wohlbefinden sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe. Es gibt mehr glückliche arme als reiche Menschen. Unglücklich wird man erst, wenn man sich vermeintlich Reicheren vergleicht. Umgekehrtes vergleichen kann dagegen heilsam sein. Vielen Menschen die hilfesuchend nach Lourdes reisen, geht es nur deshalb besser, weil Sie sehen: anderen geht es noch viel schlechter.

Perspektivenwechsel lohnt sich auch im täglichen Leben. Einstein sagte: „Man kann Probleme nicht mit den gleichen Denkstrukturen lösen, durch die sie entstanden sind.“ Wer im Trott verharrt, tritt auf der Stelle. Auch medizinisch lohnt es sich, einmal den Blickwinkel zu wechseln. Lassen Sie Ihr Blut doch einmal nicht nur auf Risikowerte wie Cholesterin, Triglyceride und Harnsäure untersuchen. Natürlich sind die auch wichtig. Mindestens ebenso wichtig sind aber die Leistungsparameter wie Gesamt-Eiweiß, gehirnaktive Aminosäuren, Stress- und Leistungshormone, Zink, Selen und Magnesium in Ihrem Blut. Wer diese Werte optimiert, kann seine Arbeitseffektivität noch effektiver steigern als durch den Besuch von 10 Seminaren. Bei einem hohen Magnesiumspiegel im Blut beispielsweise haben Sie doppelt so viele Kraftwerke (Mitochdrien) in den Muskelzellen wie bei einem tiefen Spiegel. Die herkömmliche Medizin schaut auf die Krankheit, selten auf die Gesundheit. Wenn meine neuen Patienten Blutwerte von früheren Untersuchungen mitbringen, suche ich diese Leistungswerte immer vergebens.

Warum dopen Sportler? Weil es wirkt! Der Leistungszuwachs, der durch das unerlaubte Doping gewonnen wird, ist durch Training nicht zu erzielen. Illegales Doping liegt uns natürlich fern. Es gibt jedoch eine sanfte und legale Variante. Wer als Sportler anabole Hormone spritzt, macht sich strafbar. Die körpereigene Produktion ist aber erlaubt. Und die kann man optimieren. Hormon bilden ist wie Kuchen backen. Man braucht Zutaten. Eiweiß und Zink optimieren bekanntlich die Hormonproduktion. Eisen, Eiweiß, Vitamin-B-Komplex und Folsäure verbessern die Produktion vom Hämoglobin. Dieser Sauerstofftransporteur steht wie kein zweiter Wert für Höchstleistung im Sport. Und was den Sportlern gut tut, wird auch der geistigen Elite nicht schaden. Denn nicht nur der Muskel, auch das Gehirn freut sich über mehr Sauerstoff. Erfahrungsgemäß dümpeln die Leistungswerte der Kopfarbeiter im unteren Mittelfeld. Das ist zwar nicht krank – aber so richtig gesund ist das auch nicht.

Wer viel Sport macht, viel schwitzt, viel Stress hat oder häufiger Alkohol trinkt, hat in der Regel einen tiefen Magnesiumwert. Frauen die Kinder bekommen und gestillt haben, schaffen es mit der heutigen Kalorienmenge kaum noch, die verlorenen Aminosäuren (Eiweißbausteine) wieder aufzufüllen. Der Kalorienbedarf hat sich in den letzten 100 Jahren nämlich mehr als halbiert. Früher haben die Menschen mehr als 4000- 6000 Kilokalorien täglich verputzt. Und das Arme-Leute-Essen wie Pellkartoffeln mit Quark, Berge von Bohnen und Linsen war eiweiß- und vitalstoffreicher als

wir glauben.

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