Wir­kungs­vol­le Ent­gif­tung basiert auf vier Säulen

Wo sich Umwelt­gif­te im Kör­per abla­gern, war­um das gefähr­lich ist – und wie wir sie wie­der loswerden.

Die meis­ten Gif­te sind fett­lös­lich und lagern sich in unse­rem Fett­ge­we­be ab – auch im Gehirn. Dar­um ist es auch so schwer, die Gift­be­las­tung im Blut zu mes­sen, da die Toxi­ne nicht frei im Blut flie­ßen, son­dern sich sofort nach dem Ein­drin­gen ein fet­ti­ges Plätz­chen in unse­rem Kör­per oder im Ober­stüb­chen suchen. Gif­te wer­den am bes­ten wäh­rend einer Fas­ten­pe­ri­ode frei­ge­setzt, wenn es den Fett­zel­len an den Kra­gen geht. Die meis­ten Gif­te wer­den über die Leber aus­ge­schie­den, die dann aber oft­mals hoff­nungs­los über­for­dert ist. So viel zur ers­ten Säule.

Der Trick besteht dar­in, die fett­lös­li­chen Gif­te was­ser­gän­gig zu machen, damit sie sich auch über die Nie­ren aus­spü­len las­sen. Hier hel­fen als zwei­te Säu­le Vit­ami­ne und Anti­oxi­dan­ti­en, die die Gif­te qua­si umman­teln, um sie dann über die Nie­ren aus­zu­schwem­men. Vit­amin E gilt als ein poten­tes ent­gif­ten­des Anti­oxi­dans. Vit­amin C lädt das Vit­amin E immer wie­der neu auf für wei­te­re Ent­gif­tung. B‑Vitamine schüt­zen uns vor der neu­ro­to­xi­schen, sprich: ner­ven­schä­di­gen­den Wir­kung der Schwermetalle.

Basen hui, Säu­ren pfui

Drit­tens ent­schei­det der pH-Wert, der Säure/ Basen-Wert, über den Erfolg der Ent­gif­tung. Eine Über­säue­rung des Gewe­bes erschwert näm­lich erheb­lich die Gift­frei­set­zung und die Akti­vi­tät der natür­li­chen Ent­gif­tungs­en­zy­me. Eine leich­te pH-Ver­schie­bung des Gewe­bes sowie des Urins in Rich­tung basisch ver­bes­sert dage­gen schlag­ar­tig die gesam­te Entgiftungsfunktion.

Lei­der ist unser Kör­per in der Regel viel zu sau­er. Der Grund: Alle Koh­len­hy­dra­te sind im End­ef­fekt Zucker – und Zucker macht sau­er. Kaf­fee und Alko­hol ver­stär­ken die Über­säue­rung. Dabei muss der Blut-pH-Wert immer ganz exakt auf leicht basisch ein­ge­stellt blei­ben, da uns schon bei kleins­ten Abwei­chun­gen in Rich­tung sau­er das Blut in den Adern sto­cken wür­de. In sei­ner Not mobi­li­siert der Kör­per dann basi­sche Mine­ral­stof­fe wie Magne­si­um und Kali­um aus den Mus­keln, den Kno­chen und den Gelen­ken, um damit das Blut abzu­puf­fern. Im Gegen­zug wer­den die über­schüs­si­gen Säu­ren aus dem Blut in den Gelen­ken und im Gewe­be abgelagert.

Viel Was­ser trinken

Hohe Trink­men­gen an Was­ser spü­len Säu­ren her­aus. Durch eine basi­sche Ernäh­rung – und hier wirkt am effek­tivs­ten ein hoher Ver­zehr von Gemü­se und Sala­ten – wird das Gewe­be eben­falls ent­las­tet. Dar­um muss bei einer intel­li­gen­ten und effek­ti­ven Ent­gif­tung par­al­lel immer kon­se­quent ent­säu­ert wer­den. Das Spu­ren­ele­ment Magne­si­um ist hier eine Hil­fe, da es das Gewe­be ent­säu­ert und die Auf­nah­me von Alu­mi­ni­um behin­dert. Zusätz­lich bewahrt es uns vor Krämp­fen, Tin­ni­tus, Hör­sturz und in höhe­rer Dosie­rung sogar vor Migrä­ne. Und mit ande­rem Wirk­me­cha­nis­mus ver­bes­sert der Mine­ral­stoff Molyb­dän die Ent­gif­tungs­en­zy­me und den pH-Wert. Last but not least unter­stüt­zen pro­bio­ti­sche Bak­te­ri­en­kul­tu­ren nach­weis­lich die Aus­schwem­mung von Schwer­me­tal­len im Darm signi­fi­kant. Daher dür­fen sie bei kei­ner Ent­gif­tungs­kur fehlen.

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1 Kommentar zu „Wir­kungs­vol­le Ent­gif­tung basiert auf vier Säulen“

  1. Lie­ber Herr Dr. Spitzbart,
    wür­de ger­ne bei Sana­pon­te bestel­len, weiß nicht so recht wel­che Pro­duk­te ich brauche?
    Lei­de unter Coli­tis Ulce­ro­sa, bin schlank, aber habe schwa­ches Bin­de­ge­we­be und viel Bauchfett.
    Ach­te sehr auf mei­ne Ernäh­rung schaf­fe es trotz­dem nicht, das Bauch­fett zu verringern.
    Haben Sie das pas­sen­de Produkt?
    Lie­be Grüße
    Ertl Margit

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Dr. med. Spitzbart

Dr. med. Spitzbart

Facharzt für präventive und orthomolekulare Medizin

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Dr. Spitzbart ist spezialisiert auf präventive und orthomolekulare Medizin und leitet die erste Praxis in Österreich für Gesunde.

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