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Dr. Spitzbart ist heute spezialisiert auf präventive und orthomolekulare Medizin und leitet die erste Praxis Österreich für Gesunde.

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Wirkungsvolle Entgiftung basiert auf vier Säulen

Wo sich Umweltgifte im Körper ablagern, warum das gefährlich ist – und wie wir sie wieder loswerden.

Die meisten Gifte sind fettlöslich und lagern sich in unserem Fettgewebe ab – auch im Gehirn. Darum ist es auch so schwer, die Giftbelastung im Blut zu messen, da die Toxine nicht frei im Blut fließen, sondern sich sofort nach dem Eindringen ein fettiges Plätzchen in unserem Körper oder im Oberstübchen suchen. Gifte werden am besten während einer Fastenperiode freigesetzt, wenn es den Fettzellen an den Kragen geht. Die meisten Gifte werden über die Leber ausgeschieden, die dann aber oftmals hoffnungslos überfordert ist. So viel zur ersten Säule.
Der Trick besteht darin, die fettlöslichen Gifte wassergängig zu machen, damit sie sich auch über die Nieren ausspülen lassen. Hier helfen als zweite Säule Vitamine und Antioxidantien, die die Gifte quasi ummanteln, um sie dann über die Nieren auszuschwemmen. Vitamin E gilt als ein potentes entgiftendes Antioxidans. Vitamin C lädt das Vitamin E immer wieder neu auf für weitere Entgiftung. B-Vitamine schützen uns vor der neurotoxischen, sprich: nervenschädigenden Wirkung der Schwermetalle.

Basen hui, Säuren pfui

Drittens entscheidet der pH-Wert, der Säure/ Basen-Wert, über den Erfolg der Entgiftung. Eine Übersäuerung des Gewebes erschwert nämlich erheblich die Giftfreisetzung und die Aktivität der natürlichen Entgiftungsenzyme. Eine leichte pH-Verschiebung des Gewebes sowie des Urins in Richtung basisch verbessert dagegen schlagartig die gesamte Entgiftungsfunktion.
Leider ist unser Körper in der Regel viel zu sauer. Der Grund: Alle Kohlenhydrate sind im Endeffekt Zucker – und Zucker macht sauer. Kaffee und Alkohol verstärken die Übersäuerung. Dabei muss der Blut-pH-Wert immer ganz exakt auf leicht basisch eingestellt bleiben, da uns schon bei kleinsten Abweichungen in Richtung sauer das Blut in den Adern stocken würde. In seiner Not mobilisiert der Körper dann basische Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium aus den Muskeln, den Knochen und den Gelenken, um damit das Blut abzupuffern. Im Gegenzug werden die überschüssigen Säuren aus dem Blut in den Gelenken und im Gewebe abgelagert.
Hohe Trinkmengen an Wasser spülen Säuren heraus. Durch eine basische Ernährung – und hier wirkt am effektivsten ein hoher Verzehr von Gemüse und Salaten – wird das Gewebe ebenfalls entlastet. Darum muss bei einer intelligenten und effektiven Entgiftung parallel immer konsequent entsäuert werden. Das Spurenelement Magnesium ist hier eine Hilfe, da es das Gewebe entsäuert und die Aufnahme von Aluminium behindert. Zusätzlich bewahrt es uns vor Krämpfen, Tinnitus, Hörsturz und in höherer Dosierung sogar vor Migräne. Und mit anderem Wirkmechanismus verbessert der Mineralstoff Molybdän die Entgiftungsenzyme und den pH-Wert. Last but not least unterstützen probiotische Bakterienkulturen nachweislich die Ausschwemmung von Schwermetallen im Darm signifikant. Daher dürfen sie bei keiner Entgiftungskur fehlen.

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